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ISSN 0947 - 8736 European Journal of Clinical Research
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Das kontrastverstärkte CT nach einem Vortrag von J. Schmidt, Heidelberg Das kontrastverstärkte CT gilt auch heute noch als Goldstandard zur Differenzierung ödematöser und nekrotisierender Pankreatitiden. Inwieweit das kontrastverstärkte CT in der Routinediagnostik unverzichtbar oder ob es gar potentiell gefährlich und durch andere Methoden ersetzbar ist, beschäftigte J. Schmidt, Heidelberg. Er konnte in experimentellen Untersuchungen zeigen, daß es bei der nekrotisierenden Pankreatitis im Gegensatz zur milden Verlaufsform zu einem sukzessiven Abfall der kapillären Pankreasdurchblutung kommt. Dies erlaubt die Unterscheidung zwischen normo- und nicht- oder hypoperfundierten Arealen.
Der potentielle Nachteil des kontrastverstärkten CT besteht in einer möglicherweise zusätzlichen Schädigung des Organs durch Kontrastmittel. Wie Schmidt in tierexperimentellen Studien nachwies, führt das Kontrastmittel in Kapillaren mit einer verminderten Perfusion zu einem weiteren Abfall der Durchblutung. Diese verminderte Perfusion war mit einem Anstieg der Nekrosen und der Letalität korreliert. Durch die Gabe von Dextran ließ sich die verminderte Perfusion der Pankreaskapillaren wieder normalisieren.
Während das Kontrastmittel bei der Computertomographie die ohnehin reduzierte Pankreasdurchblutung verschlechterte, ließ sich ein entsprechender Effekt von Gadolinium beim NMR nicht nachweisen. Ob diese Daten auch auf den Menschen übertragbar sind, läßt sich laut Schmidt gegenwärtig jedoch noch nicht beantworten. |
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