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ISSN 0947 - 8736 European Journal of Clinical Research
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Die MARS-Studie Titel der Originalarbeit: Coronary Angiographic Changes with Lovastatin Therapy Autoren: Blankenhorn D, Azen S, Kramsch D, Hirsch L et al. Quelle: Ann Intern Med 1993; 119: 969-976 Methoden:
Ergebnisse: Der mittlere prozentuale Stenose-durchmesser pro Patient erhöhte sich in der Lovastatin-Gruppe um 1,6% ± 6,7% und in der Placebo-Gruppe um 2,2% ± 6,8%. Dieser Unterschied war nicht signifikant. Dagegen zeigte sich bei den stenotischen Läsionen mit einem Ausgangswert von 50% oder mehr ein signifikanter Unter-schied. Hier führte Lovastatin zu einer mittleren Verringerung von 4,1% ± 11,0% und Placebo zu einer Verringerung von 0,9% ± 11,0% (p=0,005). Der mittlere globale Veränderungsscore war unter Lovastatin signifikant nied-riger (entsprechend einer ge-ringeren Progression) als unter Placebo (0,41 ± 1,14 gegenüber 0,88 ± 1,12; p=0,002).Zusammenfassung: Bei Betrachtung aller Läsionen hinsichtlich der prozentualen Veränderung des Stenosegrades zeigte die quantitative Koronar-angiographie keinen statistisch signifikanten Unterschied zwi-schen Verum- und Placebogruppe (primärer Endpunkt). Die Angio-gramme wurden auch einer Expertengruppe vorgelegt, die die angiographischen Verände-rungen übereinstimmend mittels Global Change Score (sekun-därer Endpunkt) beurteilte. Nach dieser Beurteilungsmethode führ-te Lovastatin plus Diät zu einer Verlangsamung der Progression und zu einer Zunahme der Regressionshäufigkeit von Lä-sionen der Koronararterien. Die Anzahl der Patienten, die eine Regression zeigten, war unter Lovastatin doppelt so hoch wie unter Placebo. |
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